Projektphase mit einer pädagogischen Schwerpunktsetzung

Ascheberg, 12.03.2018.  Von e&u begleitete Aktivitäten im letzten Jahr der geförderten Begleitung

Schulbesuche mit Prämienübergabe

Nach den Sommerferien fand mit Energiebeauftragten und/oder Schulleitung und Hausmeister ein ca. einstündiges Projektgespräch statt. Geführt wurde das Gespräch vom e&u energiebüro und dem Klimamanager, Herrn Wolf. Neben einem Austausch über aktuelle Aktivitäten zum Projekt wurde auch beraten, wie im laufenden Schuljahr Projektaktivitäten eingebunden werden können und welche Form der Unterstützung durch Materialien, Messgeräten und Unterrichtseinheiten gebraucht wird.

Die Schulen nutzten die Gespräche teilweise für Materialbestellungen (Aufkleber und Plakate) oder zur Terminvereinbarung für Unterrichtsangebote von e&u.

Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass mittlerweile einige Schulen fest installierte Systeme haben, wie einen Energiedienst in den Klassen oder auch einen speziellen Lüftungsdienst. Zur Unterstützung ihrer Energiedienste orderte zum Beispiel der Grundschulverbund Ascheberg/Davensberg Energiedetektivtagebücher und neue Aufkleber, welche vom Energiedienst neu im Gebäude angebracht werden sollen.
Neben einer Abfrage zum Unterstützungsbedarf wurde der Termin auch dazu genutzt, die Urkunden mit der Prämienberechnung zu übergeben.


Projektbericht im Ausschuss

Am Ende der geförderten Projektphase stand ein Bericht im Ausschuss der Gemeinde an. Hier wurden die Ergebnisse der geförderten Projektphase sowie eine exemplarische Darstellung von Aktivitäten vom begleitenden Büro, e&u energiebüro gmbh, vorgestellt.    


Energiedetektivschulung

Wie im vorangegangenen Projektjahr hat die Profilschule das Angebot des Begleitbüros genutzt und eine Energiedetektivschulung durchgeführt. Dabei wurden aus jeder Klasse 1-2 Vertreter geschult. Bestandteil der Schulung, neben einer kurzen Einführung in das Thema „Klimawandel“, ist eine Auseinandersetzung mit Messgeräten und Richtwerten. Danach untersuchten die Schüler/innen ausgestattet mit verschiedenen Messgeräten unter energetischen Gesichtspunkten ihr Schulgebäude und zogen im Anschluss daran Erkenntnisse zum energieeffizienten Nutzerverhalten. Eine weitere Gruppe machte sich mit einer Fotokamera auf den Weg durch das Schulgebäude, um so Energieverschwendung zu dokumentieren und später gemeinsam zu besprechen. 


Ascheberg, 15.12.2016. Dank der zahlreichen Projekte rund um das Thema „Energie“ konnte die Profilschule für das letzte Schuljahr 100% ihrer Prämie erreichen, die an pädagogische Aktivitäten geknüpft waren. Auch dieses Schuljahr zeigt sich die Profilschule besonders motiviert in ihrer Projektarbeit.

Am Projekttag „Energie mit Profil – Energie macht Schule“, der am 24.10.2016 statt fand, drehte sich alles um das Thema „Energie“: Wie wird sie erzeugt und umgewandelt und wie setzt man sie sinnvoll ein? An verschiedenen Stationen wurden die jüngeren Jahrgänge durch die Schüler/innen des Wahlfaches „Natur und Umwelt“ dem Thema „Energie“ gegenüber sensibilisiert und über ein energiesparendes Verhalten aufgeklärt. Im Anschluss zum Projekttag wurden Energiedetektive in den einzelnen Klassen benannt und geschult. Mit Messgeräten, wie einem Digitalthermometer oder Lux-Meter, erkundeten die Energiedetektive ihr Schulgebäude, sodass sie Energieverschwendung besser erkennen und wissen wo ihre Handlungsmöglichkeiten liegen.

Quelle: www.wn.de

Ascheberg, 22.04.2016. Die geförderte Projektphase mit einer pädagogischen Schwerpunktsetzung  ist erfolgreich angelaufen. Nachdem die Schulleitungen über die neue Projektausrichtung informiert wurden, konnte das Projekt durchstarten. Es wurden Informationswände in den Schulen eingerichtet und erste Energiebeauftragte benannt. Es gab z.B.eine engagierte Schülerbeteiligung der Profilschule am Klimaschutzkonzept Ascheberg, welches 2015 vom e&u energiebüro für die Gemeinde Ascheberg erstellt wurde. Der gesamte achte Jahrgangs wurden in einer Veranstaltung über das Klimaschutzkonzept informiert und eine interessierte Schülergruppe erklärte sich dazu bereit einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept zu leisten. Sie wurden dabei vor Ort vom e&u energiebüro begleitet. Besonders der Aspekt der Mobilität stand im Fokus ihrer Betrachtung. Die Schüler/innen analysierten den ÖPNV und die Beschaffenheit der Fahrradwege der Gemeinde Ascheberg. Außerdem entstanden kreative Ideen zur Motivation ihrer Mitschüler mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Einige der Schüler/innen stellten ihre Ergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung des begleitenden Arbeitskreises auch der Politik und Öffentlichkeit vor.

Auch die jüngeren Schüler/innen haben sich mit dem Thema Energiesparen und Umweltschutz auseinandergesetzt. In der Marienschule fand im Sommer eine Unterrichtseinheit zum Thema erneuerbare Energien statt. Die Schüler/innen experimentierten zu den Themen Wind-Wasser- und Sonnenenergie. Ascheberger Unternehmen haben für die jungen Bürger/innen in Ascheberg ein Malbuch zu dem Thema erneuerbare Energien herausgegeben, welches die Schüler/innen am Ende der Doppelstunde erhielten. Auf diese Weise haben sich die Schüler/innen mit einer umweltfreundlichen Art der Stromerzeugung beschäftigt. Die Presse ist ebenfalls gekommen und hat über den Projekttag berichtet.

Zukünftig soll das Projekt noch stärker in den Ascheberger Schulen etabliert werden.