19.05.2020

Eichenprozessionsspinner melden: Telefon und E-Mail freigeschaltet

Mit den steigenden Temperaturen bilden die Eichenprozessionsspinner-Raupen nun ihre Brennhaare aus, die bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. Bereits frühzeitig hatte die Gemeinde Ascheberg rund 150 Nistkästen zur Ansiedlung von Vögeln als natürliche Fressfeinde aufgehängt und die Schädlingsbekämpfungsfirma Angelkort aus Herbern damit beauftragt, sensible Bereiche wie Schulhöfe, Kindergärten sowie Spiel- und Sportplätze prophylaktisch zu behandeln. Diese Vorsorge ist bereits abgeschlossen. Auch stark frequentierte öffentliche Bereiche, die sich im gemeindlichen Eigentum befinden, wurden prophylaktisch behandelt: der große Prozessionsweg, das Schwake Pättken und die Königsallee sowie der Friedhof und die Festwiese in Ascheberg, die Burgstraße und das Burgturmgelände in Davensberg sowie der weiträumige Bereich am und um den Friedhof in Herbern.

Sollten in den oben genannten sensiblen Bereichen trotzdem Nester des Eichenprozessionsspinners entstehen, wird die Gemeindeverwaltung eine Fachfirma mit der Durchführung weiterer Maßnahmen beauftragen. Um diese Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zu finanzieren, sind für das Jahr 2020 zusätzlich 15.000 Euro im Haushalt eingeplant.

Wer in diesen Wochen an öffentlichen Bäumen Nester von Eichenprozessionsspinnern entdeckt, kann diese mit einer möglichst genauen Ortsbeschreibung und wenn möglich mit Fotos in der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung melden unter:

Telefon: 02593 / 609-3333 oder

E-Mail: › EPS(at)ascheberg.de

Die Gemeinde wird jeden Hinweis auf Gefahrenstellen entgegen nehmen und den jeweiligen Handlungsbedarf prüfen. An den mitgeteilten Standorten werden die Mitarbeiter des Bauhofs bei Bedarf Warnschilder aufhängen. Sofern es darüber hinaus notwendig sein sollte, sperren Sie auch einzelne Bereiche ab und prüfen, ob eine Entfernung weiterer Raupennester durch Fachfirmen notwendig und möglich ist.

Aufgrund der Vielzahl der Bäume im Gemeindegebiet kann die Gemeinde nur Grünflächen im Innenbereich versorgen, die sich im Gemeindeeigentum befinden. Für Maßnahmen auf privatem Gelände ist der jeweilige Eigentümer verantwortlich.