12.08.2020

Eine Gemeinde liest: Lesereihe beginnt Freitag, 14.8.

Am Freitag, 14.08.2020 beginnt die Lesereihe "Eine Gemeinde liest" in der bereits 5. Auflage mit insgesamt 15 Lesungen in allen drei Ortsteilen.

Den Anfang machen Susanne Schütte und Marie-Luise Koch um 18 Uhr an der Trauerhalle am Friedhof Ascheberg. Passend zum Ort wird aus dem Roman von Robert Seethaler "Das Feld" gelesen. Dieser handelt davon, was wäre, wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten. Wovon würden sie erzählen? Dazu folgt ein Text von Viola Rosa Semper, dieser entstand 2017 im Rahmen des Schreibwettbewerbs HALTlose PROSA.

Am Samstag liest Egon Zimmer um 18 Uhr vor dem Jochen-Klepper-Haus (Ostlandstr. 9a, Herbern) aus seinem Buch "Rogge - ein junger Mann sucht seinen Weg in schwierigen Zeiten". Der Herberner Heinz Rogge führte Mitte der 1945er Jahre Tagebuch. Die Tagebücher hat Egon Zimmer gelesen, bearbeitet und als Buch veröffentlicht. So ist ein eindringliches Zeitdokument über die unmittelbare Nachkriegszeit in Herbern entstanden.

Am Sonntag um 14 Uhr liest Carmen Irmen im Walnuss-Garten (Byinkstraße 27, Davensberg) aus dem Genuss-Krimi "Der Wolf im Walnussbaum" von Horst Kröber. Dieser Krimi handelt nicht nur vom kriminalistischen Alltag rund um den Tod einer Sommelière, sondern taucht dabei auch ein in die Welt guter Weine und Speisen.

Eine zweite Lesung folgt am Sonntag um 18 Uhr in der Kirche St. Benedikt in Herbern. Der Leseort ist passend zum Thema gewählt, wenn Ralf Wehrmann aus dem Buch "Zölibat - 16 Thesen" von Hubert Wolf vorlesen wird. Der Zölibat verpflichtet katholische Priester zur Ehelosigkeit und wird bis heute als ein Grundpfeiler der Kirche verteidigt. Der Autor zeigt dagegen, dass der Zölibat gar nicht so alt ist und es heute bereits verheiratete Priester gibt.

Bis zum 26.08.2020 folgen täglich weitere Lesungen, bei denen selbstverständlich die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.

› Zum Programm "Eine Gemeinde liest 2020"

 

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