17.12.2014

Grußworte des Bürgermeisters Dr. Bert Risthaus zum Jahreswechsel 2014/2015

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu – das neue Jahr erwartet uns. Eine Gelegenheit für uns, Rückschau zu halten und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden.

Die Mitglieder des alten und des von Ihnen in diesem Jahr neu gewählten Rates haben zusammen mit der Verwaltung wieder ein großes Arbeitspensum bewältigt und konnten dabei viel Positives erreichen. Hierzu zählen:

  • Die Fertigstellung einer Schulmensa in der Theodor-Fontane-Schule Herbern, in der seit den Sommerferien neben den Hauptschülern auch der 8. Jahrgang der Profilschule unterrichtet wird.
  • Die Einrichtung eines neuen Technikunterricht-Raumes für die Profilschule in Ascheberg.
  • Übergabe eines neuen Großfahrzeuges „Hilfeleistungslöschfahrzeug 10“ an den Feuerwehrlöschzug Davensberg sowie Auftragsvergabe für einen neuen Gerätewagen Logistik für den Feuerwehrlöschzug Ascheberg.
  • Die über einen längeren Zeitraum im Ascheberger Ortskern andauernden umfangreichen Kanal-, Versorgungsleitungs- und Straßenbaumaßnahmen konnten im Oktober abschlossen werden. Die Straßen im Gewerbegebiet Herbern werden ausgebaut.
  • Die Planungen für die Ansiedlung eines neuen Lebensmittelmarktes im Ortskern von Ascheberg und ein damit verbundenes neues Feuerwehrgerätehaus konnten ein gutes Stück vorangetrieben werden. Ebenso laufen die Planungen für eine Sanierung oder einen Ausbau der Aula in Herbern. 
  • Zudem müssen wir weiterhin die Planungen anderer begleiten –  seien sie erwünscht oder nicht, wie beispielsweise der Regionalplan zum Thema Energie oder der Antrag auf  Gasbohren in Nordick.
  • Erfreulich ist, dass der Radweg, den der Landesbetrieb Straßen NRW zwischen Ascheberg und Herbern baut, in Kürze komplett fertiggestellt sein wird. Passend zum 40. Jubiläumstag der Gemeinde – der im kommenden Jahr mit einem geplanten Bürgerfest am 23. August gefeiert werden soll – wird hier eine weitere Verbindung zwischen den zusammengehörenden Orten geschaffen.

Die finanzielle Lage unserer Gemeinde wird im nächsten Jahr leider deutlicher schlechter sein: Der hohe Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren in unseren Kindergärten muss bezahlt werden; zudem kürzt uns das Land NRW seine Unterstützung erheblich. Dies bedeutet, dass wir vor Ort höhere Steuern zahlen oder auf kommunale Dienstleistungen verzichten müssen.

An dieser Stelle danke ich insbesondere allen ehrenamtlich Tätigen, die sich in der Feuerwehr, der Kirchengemeinde sowie den karitativen, kulturellen oder Sport- und Schulfördervereinen für unser aller Wohl eingesetzt haben.

Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen allen auch im Namen des Gemeinderates und meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen!

Ihr 
 
Dr. Bert Risthaus
Bürgermeister