15.05.2019

Inklusive Maßnahmen für Ascheberger Bürger

Der Arbeitskreis der Lenkungsgruppe Inklusion traf sich am 29.4. zur ersten Sitzung.

Lenkungsgruppe Inklusion sammelte erste Ideen / Inklusionsbeauftragte stellte sich bei Seniorenbeirat und Sozialwerk St. Georg vor

 

In der Gemeinde Ascheberg sollen Informationen, Wege und Gebäude für alle Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Handicap gleichermaßen zugänglich sein. Wie die Gemeinde in Zukunft inklusiver gestaltet werden kann, überlegte die Inklusionsbeauftragte Miriam Lepper am Montag, 29.4. gemeinsam mit den Teilnehmern der Lenkungsgruppe Inklusion. An der ersten Arbeitskreissitzung nahmen der Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, der Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, Thomas Stohldreier, sowie der Fachgruppenleiter der Sozialverwaltung / Jobcenter, Jürgen Stenkamp, gemeinsam mit Vertretern des Seniorenbeirats, des Deutschen Roten Kreuzes, des Altenheims St. Lambertus, des Sozialwerks St. Georg, der Caritas, des Kreises Coesfeld sowie des Vereins „Diagnose ALS was nun“ teil. Dirk Nattefort von der Beratungsstelle für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für den Kreis Coesfeld stellte das Angebot der Beratungsstelle vor. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus kündigte an, den Arbeitskreis zu Inklusionsfragen einzubinden, sobald Überlegungen eines noch zu beauftragenden Planers zur Sandstraße vorlägen. Zudem wurden Vor- und Nachteile von Wegsperren und Pollern auf gemeindlichen Geh- und Radwegen diskutiert. Der Arbeitskreis war sich einig, dass diese möglichst sparsam eingesetzt werden und so gebaut sein sollten, dass breitere Fahrzeuge, z.B. Rollstühle, diese Sperren gut passieren können. Einzelne Mitglieder des Arbeitskreises wollen nun gemeinsam mit der Fachgruppe Tiefbau Lösungsvorschläge für die bereits vorhandenen Poller und Wegsperren erarbeiten. Außerdem wurden Überlegungen zum inklusiven Rathaus vorgestellt, etwa eine Anpassung der Außentüren und der Beschilderungen sowie eine mobile Anlage für Hörverbesserungen im Rathaussaal. Des Weiteren gab Frau Lepper einen Überblick über Gesetzesänderungen zur stationären Eingliederungshilfe ab dem 1.1.2020. Der Arbeitskreis kommt von nun an zweimal jährlich zusammen. Zudem werden Frau Lepper und Herr Stohldreier im Laufe des Jahres die sozialen Einrichtungen der Gemeinde besuchen. Am 9.5. fand bereits ein erstes Kennenlernen mit dem Seniorenbeirat und dem Sozialwerk St. Georg statt.