02.11.2017

Verkehrssituation auf der „Sandstraße“

Die Berichterstattung in der örtlichen Tagespresse über die widerstreitenden Meinungen hinsichtlich der Verkehrssituation auf der „Sandstraße“ gibt mir den Anlass, etwas aus Sicht der Verwaltung dazu zu sagen:

Die „Sandstraße“ steht als innerörtliche Hauptverkehrsstraße mit einer hohen Verkehrsbelastung schon seit Jahren unter einem besonderen Fokus. Die Bemühungen der Vergangenheit um geordnete Verkehrsabläufe und insbesondere um Verkehrsberuhigungen hatten durchaus Erfolg. Jedoch hat sich die Situation nach meinen Beobachtungen in den vergangenen Monaten - insbesondere in dem Bereich zwischen den Haus-Nr. 60 und 70 - durch dort parkende Fahrzeuge wieder verschlechtert. Während dieser Streckenabschnitt früher nur sporadisch beparkt wurde und einen Begegnungsverkehr eigentlich problemlos zuließ, sind jetzt sehr häufig so viele Fahrzeuge abgestellt, dass sich keine Lücken mehr ergeben, die ein Ausweichen ermöglichen. Auf diese Weise werden einerseits Rückstaus bis hinter den Einmündungsbereich „Himmelstraße“ verursacht, die den Verkehr fast zum Erliegen bringen, andererseits aber auch gefährliche Situationen für ortseinwärts fahrende Verkehrsteilnehmer, die im Begegnungsfall auf den Gehweg ausweichen müssen.

Im Sinne der Leichtigkeit des Verkehrs und besonders mit Blick auf die Verkehrssicherheit ist dieser Zustand nicht tolerabel und muss sich ändern. Ich habe deshalb bereits Anfang August einen gemeinsamer Ortstermin mit der Straßenverkehrsbehörde Coesfeld und der Kreispolizeibehörde Coesfeld anberaumt, der zu dem Ergebnis geführt hat, den Streckenabschnitt zunächst einmal mit dem Zeichen 286 Straßenverordnung (eingeschränktes Haltverbot) zu beschildern, um so ein dauerhaftes Parken zu unterbinden. Dadurch ist ein besserer Verkehrsfluss bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erwarten.

Die Zeichen werden jetzt durch Mitarbeiter des Baubetriebshofes aufgestellt. Die Einhaltung der damit verbundenen Verkehrsregeln wird anschließend nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von einem Außendienstmitarbeiter überwacht. Um die Anwohner nicht zu überraschen und vor vollendete Tatsachen zu stellen, habe ich sie bereits mit Schreiben vom 25.10.2017 entsprechend informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Bürgermeister Dr. Bert Risthaus