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Erster Spatenstich für Radweg nach Mersch

Am 17.09.2021 erfolgte in Herbern der erste Spatenstich für den Bürgerradweg von Herbern zum Bahnhof Mersch. Dazu war sogar NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst auf den Hof Hülsmann gekommen. Gemeinsam mit den Landräten Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) und Olaf Gericke (Kreis Warendorf), den Bürgermeistern Thomas Stohldreier (Gemeinde Ascheberg) und Carsten Grawunder (Stadt Drensteinfurt) sowie Leitern der Bauämter, Vertretern des Landesbetriebs Straßen NRW, des Ingenieurbüro Gnegel, der Firma Gieseke und der Gelsenwasser AG.

Die Landesstraße 671 führt von Ascheberg – Herbern in Richtung Drensteinfurt – Mersch. Der Ortsteil Mersch verfügt über einen Bahnhof mit einer sehr guten Anbindung an die Oberzentren Münster und Hamm. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Herbern pendeln zum Bahnhof Mersch mit dem Fahrrad. Der Radweg macht den Schulweg bzw. den Weg zu den naheliegenden Bushaltestellen sicherer. Für den Radtourismus im Münsterland ist dieser Radweg sehr wichtig und deshalb im Radverkehrskonzept des Kreises Coesfeld als Neubau nach ERA – Standard enthalten.

Technik:

Baulänge:           5,26 km

davon:                 3,59 km Gemeinde Ascheberg (Kreis Coesfeld)

1,67 km Stadt Drensteinfurt (Kreis Warendorf)

Regelbreite:                                                      2,50 m

Baubeginn:                                                        16.08.2021 (Vorarbeiten)

17.09.2021 (offizieller Baustart)

Bauzeit:                                                              ca. 1 Jahr

Baukosten einschl. Grunderwerb:           ca. 2,00 Mio. EUR

Baukostenzuschuss Bürgerradwege:      1.315.000 EUR

davon:                                 897.500 € (Ascheberg)

417.500 € (Drensteinfurt)

Stichpunkte:

  • Vorentwurfsplanung Anfang 2018 und Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW
  • Anliegergespräche hinsichtlich Grunderwerb in den folgenden Monaten
  • 14 Grundstückseigentümer – Gemeinde Ascheberg
  • 3 Grundstückseigentümer – Stadt Drensteinfurt
  • Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden
  • Abstimmung mit den Unteren Wasserbehörden
  • Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen

 

Besonderheiten:

  • Anlieger stellen Grundstücks-, Tausch- und Ausgleichsflächen zur Verfügung
  • Interkommunaler Radweg à zwei Kreise / zwei Kommunen
  • Federführung übernimmt das Tiefbauamt der Gemeinde Ascheberg
  • Wasserrechtliche Genehmigung durch Kreis Coesfeld für beide Kreise
  • Ausgleichsfläche für den ökologischen Ausgleich direkt an der L 671
  • Gestaltung der Ausgleichsfläche möchten einige Nachbarn übernehmen und die örtlichen Vereine (Imker, Hegering, etc.) mit einbinden
  • Mit dem Radwegebau wird eine Wasserleitung verlegt, um den Außenbereich tlw. mit Frischwasser zu versorgen (Qualität und Quantität der Eigenwasserversorgungsanlagen tlw. schlecht)
  • Weiterhin werden drei Hausstellen mit einem Breitbandanschluss versorgt
  • mehre Grundstücke werden an das Abwassernetz der Gemeinde Ascheberg angeschlossen, so dass ausgediente Kleinkläranlagen außer Betrieb genommen werden können
  • oberirdische Stromleitungen werden unter die Erde gelegt

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